Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch die vollständig erhaltene Klosteranlage. Das Kloster Lüne wurde 1172 für einen Zusammenschluss geistlicher Frauen gegründet. Daraus wurde später ein Benedikter - Nonnenkonvent. Nach 1711 wandelte man es in einen Stift für Damen des hannoverschen Adels um, später konnten auch Bürgerliche aus entsprechend angesehenen Familien Aufnahme finden.
Zu den ältesten Teilen des Klosters gehören die Kreuzgänge, der Ostflügel stammt aus dem Jahre 1374. In der etwa um 14.40 gegründeten Klosterkirche finden noch heute Trauungen und Gottesdienste statt.
Innerhalb der Klostermauern fanden die Äbtissinnen, Vorsteherinnen des Klosters sowie die Konventualinnen stimmberechtigte Klostermitglieder, ihre letzte Ruhe.
Im historischen Gebäudekomplex des Klosters wurde 1995 das Teppichmuseum eröffnet. Altar - und Fastentücher aus dem 13. und 14. Jahrhundert, sowie Teppiche um 1500. Alle Exponate zeigen Darstellungen von Heiligenlegenden und dem Leben Christi.
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